Von Krapfen bis zum Fußball – Das local-heroes-Wochenende - Landesfinals Bayern und Hamburg – Teil 2 – Hamburg

Nach entspannten viereinhalb Stunden Zugfahrt, und Spitzengeschwindigkeiten von 250 km/h, quer durch Deutschland, erreicht man von Nürnberg aus die Hansestadt Hamburg.

Die altehrwürdige Markthalle dient traditionell als Location für das Landesfinale.
Bereits 19 Uhr betrat hier mit den Enormverdadles die erste Band die Bühne. Hip Hop aus Hamburg, mit stellenweise vier Sängern plus Sängerin, begeisterte die schon anwesenden Besucher. Mit viel Lust am Auftritt bestritten sie diesen.
Die Herren von Zwo80 gingen als Zweite an den Start. Sie boten soundlich fetten Punk-Rock und übergaben den Staffelstab anschließend an Conditioned Reaction. Hier zeigte sich, was Hamburg sehr gut kann: Hardcore- (und Metal-) Bands hervorbringen. Straight vorgetragen, gut gespielt. Weitermachen.
Mit der jungen Band Elysium nahm das Finale seinen Lauf. Die Mitglieder, hatte man sie vorher Backstage gesehen, und nicht geahnt, welchem Musikstil sie frönen, überraschten mit ihrem Metalsound. In der Band steckt Potenzial, das es für die Herren gilt zu nutzen.
Metalig ging es weiter.
Gothic-metalig. Cephyrius zeigten einen sehr guten Auftritt und boten eine gute Show.
Zum Sieg reichte es damit jedoch nicht ganz, denn den heimsten sich die als letzte Wertungsband spielenden Flying Dead Note ein. Sie zeigten Rock und groovten sehr gut. Ein stimmiges musikalisches Bild bot sich somit. Eine würdige Siegerband für Hamburg.

In Nürnberg wurde zeitgleich der Sieger für das Land Bayern bekannt gegeben. Eine Band des Sonnabend-Teils des Finales trug den Sieg davon: Konrad und der Löwe

Und auch in Bremen stand mit Intermediate die Sigerband des Bundeslandes fest.

Als Headliner des Finals in Hamburg wurden derweil Maggers United aufgeboten, eine Hamburger Muckerband. Partymusik zum Party machen.

Wem das alles nach der Siegerehrung nicht reichte, der verzog sich zum weiteren ausgiebigen Feiern auf den Kiez nach Sankt Pauli. Auch die Mitglieder der ein und anderen Band wurden dort noch, zu Recht nach diesem insgesamt guten Finale, Aftershow-mäßig am Start gesehen.
Anschließend feierte man Wiedersehen auf dem berühmten Hamburger Fischmarkt. Und gab sich am Nachmittag – insofern man die Liebe zum Fußball-Sport teilt – das Oberliga-Spiel des legendären linken Clubs Altona 93.

Ein erfolgreiches local-heroes-Wochenende ging somit zu Ende.
Herzlichen Glückwunsch Flying Dead Note, Konrad und der Löwe und Intermediate. Man sieht sich in Berlin.

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